So sieht man aus, wenn man fast vom eigenen Computer ausgeschlossen worden ist.
Ich habe das Tool “Lockdown” ausprobiert. Wenn man seinen Mac z.B. in der Bibliothek stehen lässt, um schnell was zu erledigen, möchte man sichergehen, das keiner dein Gerät mitnimmt oder etwas damit tut. Eine Möglichtkeit ist ein “Kensington Lock”. Hat man so etwas aber nicht oder möchte man den Kensington Lock noch ergänzen, dann ist “Lockdown” eine gute Alternative.
Aktiviert man Lockdown, dann wird der Monitor schwarz gefärbt und ein Splash-Screen informiert darüber, dass dieser Computer im abgesicherten Modus ist. Versucht jetzt jemand, die Tastatur zu verwenden oder die Maus, den Monitor aufzuklappen oder zu schließen oder den Mac zu bewegen (was dank der eingebauten Bewegungssensoren bemerkt wird), dann geht der Alarm los und man kann das Programm auch so einstellen, dass die eingebaute Webcam (iSight) ein Foto schießt und an eine bestimmte eMail-Adresse schickt (Siehe das Bild oben).
Was man unbedingt im voraus tun sollte: RTFM! (=Read The Fu … Fine Manual) Sonst erlebt man das selbe, was ich erlebt hatte. Ich habe meinen Mac abgesichert, aber ich habe mich im voraus nicht schlau gemacht, wie man die Sperre wieder abschaltet. Und jeder Tastatur-Druck lässt den Alarm losgehen. Das kann peinlich werden in öffentlichen Räumen. Zum Glück hat mich mein Instinkt dazu geführt, das vorher eingestellte Passwort blind einzutippen (es gibt kein Eingabefenster und die Eingabe wird optisch auch nicht bestätigt). Das hat den Mac wieder freigegeben.
Normalerweise verwendet man dazu die mitgelieferte “Apple Remote” Fernbedienung. Das geht dann so, wie bei einem Auto: Man drückt die “Menu” Taste für eine Zeit und dann ertönt ein “Biep Biep” und die Alarmanlage ist eingeschaltet. Drückt man dann “Menu” erneut einen Moment, dann ist der Mac wieder freigegeben.
Und da man die eigene Apple Remote fest mit dem Mac koppeln kann, kann auch nicht einfach jemand anders mit seiner Remote den Mac freigeben.
Alles in allem ein gutes System. Natürlich hilft es nicht gegen jemanden, der das macbook wirklich stehlen will. Aber zumindest erzeugt das penetrante Piepen eine Menge Aufmerksamkeit. Und der Gelegenheits-Dieb sollte abgeschreckt werden.
Das Programm schadet also nicht (wenn man es zu bedienen weiß ;-)), aber es kann manche unangenehme Überraschung verhindern (oder auch schaffen, für den, der sich an deinem Mac zu schaffen macht ;-)).
Und das Beste: Das Programm ist kostenlos.
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September 26th, 2008 at 8:59
Guter Tipp und: sehr lustig das! Danke!
September 26th, 2008 at 12:04
Das ist ja sehr lustig, weil mir auch in den USA damals genau dasselbe passiert ist: http://www.vries-land.de/ialertu
September 26th, 2008 at 17:11
lol. Ja stimmt. Kann mich sogar dran erinnern, wo du das jetzt erwähnst.