Tja, nach meinem Praktikum im vorigen Monat, bin ich seit Freitag wieder in Giessen. Das Wochenende war noch recht entspannt. Gestern habe ich mal wieder auf meine kleine Nichte aufgepasst, was zwar ab und an recht anstrengend sein konnte, aber auch viel Spaß gemacht hat. Und heute war wieder Unterricht.
Ich bin jetzt offiziell im vierten Semester. Im Sommer ist also schon Halbzeit hier an der Aka. Schon krass, wie schnell das geht. Aber dieses Semester hat es schon in sich. Vor allem Hebräisch wird ne schöne Herausforderung werden. Ich werd einfach nicht warm mit der Sprache. Ansonsten gibt es aber auch einige wirklich interessante Fächer, z.B. “Das Leben Jesu” und “NT Zeitgeschichte” mit Dr. Baum, oder das Proseminar zur NT Exegese mit Dr. White. Spannend klingt auch “Bibel und Schwert” mit Prof. von Padberg, vor allem in der gegenwärtigen Zeit.
Im Bereich der Dogmatik wird es in diesem Semester mehr ein autodidaktisches Studium werden, weil da nix auf dem Plan steht von Seiten der Aka, also zumindest nicht für mich. Aber da ich, wie erwähnt, überlege ST als Hauptfach zu wählen, will ich mich da ausführlich schlau machen im voraus, um zu wissen, worauf ich mich da eigentlich genau einlasse.
Daneben habe ich die Leitung eines Hauskreises in der Gemeinde übernommen, was ein komplett neue Herausforderung für mich ist, und ich werde dieses Semester wahrscheinlich auch im “Feierabend”-Gottesdienst meiner Gemeinde predigen.
Da kommt also einiges auf mich zu. Das hat aber u.a. auch zur Folge, dass meine beiden angefangenen Post-Reihen “Bekenntnis zu Europa” und “Männer auf die Kanzel?” in eher homöopathischen Dosen verarbreicht werden und sich länger hinziehen, als geplant. In der letzten Woche wollte ich da eigentlich schon was machen, aber da sind mir einige private Dinge dazwischen gekommen.
So viel ersteinmal von hier. Carpe Diem!
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April 3rd, 2007 at 18:04
“Gießen lob ich mir. Es ist zwar kein Klein-Paris, aber es ist Gießen” Wilhelm Liebknecht
April 3rd, 2007 at 18:12
Ja, das kenne ich. Gibt es eigentlich eine andere Stadt in Deutschland, in der das Verhältnis der Bewohner zur eigenen Stadt so ambivalent ist, wie in Giessen?
In anderen Städten werden Ansichtskarten der Stadt verkauft, Giessen hat nur mal mehr mal weniger freundliche Sprüche über die Stadt zu bieten … Das war am Anfang ziemlich strange.
April 3rd, 2007 at 22:23
Hm, das wär mal eine Untersuchung wert. Ich sollte mal die Leute aus der Gießener Psychologie drauf aufmerksam machen.
April 3rd, 2007 at 22:45
mach das