Der emeritierte Heidelberger NT-Professor Klaus Berger, der selber ein
P.s.: Auch die NZZ hat was über das neue Buch zu sagen. Klingt alles sehr vielversprechend. Ich hoffe, ich werde im Sommer genug Zeit haben, das mal durchzulesen.
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April 16th, 2007 at 17:19
ich hab mir das buch heute morgen am gießener bahnhof gekauft und mich schon mal bis ins erste kapitel gelesen. den eindruck der zwei rezensionen kann ich bestätigen. mir kommt der bisherige teil sehr evangelisch vor (im besten sinne). natürlich kommt auch im vorwort das katholische verhältnis von kirche und schrift nicht zu kurz, aber in einer formulierung, der ich selbst zustimmen kann.
am wichtigsten bisher finde ich, dass ratzinger nicht jesus von nazareth als ausgangspunkt nimmt, der dann später von den ersten christen erhöht und mit majestätstiteln belegt wurde. sondern dass das “große” bei jesus war, und alle schriften der ersten christen drücken dieses aus. d.h. die kraft kommt nicht erst durch die nachösterliche verkündigung, sondern die kraft kommt ganz ursprünglich aus jesus heraus.