ich würd garantiert Wordpress.com verwenden.
Ich war früher bei Blogger.com. Das ist ja für den Anfang ganz Nett. Aber mit der Zeit war mir das zu wenig. Keine gescheite Kommentarfunktion mit Pings etc. Kaum neue Entwicklungen in letzter Zeit. Und dann war das unsagbar langsam, als ich dort wegging.
Wenn ich nicht meinen selbstverwalteten Blog hätte, was natürlich das Non-Plus Ultra fürs Bloggen ist, wäre ich heute wahrscheinlich bei “Wordpress.com”:http://www.wordpress.com. Das ist die Blog-Plattform der Wordpress Macher selber. Das heißt, die Leute, die die geilste Blog-Software programmieren, verwalten das Ding. Und das verspricht einiges. Und Wordpress.com hält einiges. Vor einigen Monaten noch in der geschlossenen Testphase, da hatte ich ein Ticket erhalten, bin also fast seit Anfang an mit dabei, war fast nichts möglich, ausser schreiben und Kategorien anlegen und Links reinfügen und ein paar nicht so tolle Themes. Heute, nach wenigen Monaten(!), hat sich das wirklich gemausert. Die Auswahl an Themes ist wirklich vielfältiger geworden, mit einigen Netten Styles dabei. Und “Matt”:http://photomatt.com veranstaltet ab und an nen _Theme-Friday_, wo neue Themes dazu kommen.
Das größte Manko war für die Meisten bisher, dass man die Themes nicht bearbeiten konnte, und das man keine eigenen Plugins reinstecken konnte. Das hat gute Gründe, die aber nicht immer einfach zu vermitteln sind. Aber die wp.com Macher suchten nach Wegen, diesem Dilemma zu entkommen. Ihr neuestes Spielzeug sind die “Widgets”:http://wordpress.com/blog/2006/03/10/more-widgets/. Damit kann man sich die Seitenleiste selbst zusammenstellen. Dazu hat man verschiedene Module, die man beliebig sortieren und teilweise auch beliebig benennen kann.

(Auf meiner “Flickr Seite”:http://flickr.com/photos/kapeka hab ich noch drei andere Shots)
So kann man z.b. auch RSS Feeds von anderen Seiten einbauen, seine “del.icio.us”:http://del.icio.us Links einfügen, freie Textmodule einbauen etc. Und das Ding soll so einfach und sicher sein, dass jeder innerhalb von Minuten eigene Widgets erstellen könnte. Die kann man natürlich nicht von sich aus hochladen. Aber wer ein gutes Widget baut kann das sicherlich bei wordpress.com einschicken. Damit ist die konfigurierbarkeit um ein vielfaches erhöht worden. Geniale Idee.
Und Michael Heilemann hat “angekündigt”:http://binarybonsai.com/archives/2006/03/12/wordpress-widgets/ diese Idee auch für sein Theme “K2″:http://getk2.com zu übernehmen.
Wordpress (mit seiner Community) ist für mich momentan mit das heißeste und innovativste Stück Software in der Freie-Software Szene. Ganz ohne Patente…
Ich bin gespannt, was da noch alles kommt (”Shuttle”:http://www.brokenkode.com/archives/shuttle-wave-one/ als neue Admin-Oberfläche z.B. sieht auch vielversprechend aus).
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March 13th, 2006 at 20:57
Das ist auf jeden Fall ne schöne Sache, funktioniert aber leider nicht bei allen Themes.
Sobald man flickr integrieren kann, beginne ich ernsthaft über einen Wechsel nachzudenken.
March 13th, 2006 at 21:16
bq. The first widget geared toward a specific third-party service is our Del.icio.us widget. There will be more of these appearing over time, including the oft-requested Flickr badges.
Ich denke, es ist nur eine Frage von Tagen oder höchstens Wochen.