Wikimedia, die Gesellschaft hinter der Wikipedia, startet ein Digitaliserungsprojekt, bei dem ein sehr selten erhaltenes Buch aus dem 16. Jhrd. digitalisert und kritisch erfasst werden soll. Krasse Idee, würde ich mir für noch viel mehr Bücher wünschen. So viele alte Bücher sind drauf und dran zu Staub zu werden.
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May 25th, 2006 at 21:19
stimmt schon - andererseits: welches digitale speichermedium überdauert 5 Jahrhunderte…?
Das Problem vom “Zerfallen” ist mit der Digitalisierung noch lange nicht gelöst…
May 25th, 2006 at 21:25
Ja, nur ist das re-kopieren und re-archivieren in andere Formate im digitalen Zustand einfacher als auf Papier. Copy&Paste von Papier ist nicht so einfach wie von Festplatte
May 25th, 2006 at 22:54
Das stimmt schon…Trotzdem: das digitale Archivieren ist bisher immer noch ein ungelöstes Problem, das mittlerweile ganze Forschungsinstitute beschäftigt. (So auch an meiner Uni…)
Ein Hauptproblem sind vor allem die Formate. Wer (bzw. welches Gerät) kann heute noch Magnetbänder aus den 70ern lesen…? Das prominenteste “Opfer” eines solchen Falles ist die NASA. Die müssen einige Terabytes an Daten fortschmeissen, weil sie nichts mehr damit anfangen können…
Aber alles in allem: Digitalisierung von Daten macht schon Sinn! Und es gibt mitterweile auch gute Lösungsansätze (verteilte Netzwerke mit hoher Redundanz, fortlaufendes Kopieren der Daten, etc.)…
gruss, l.