Im Rahmen meiner kurzen Ausarbeitung im Fach “Catolica” habe ich auf der Seite “Die Bibel lebt”:http://www.die-bibel-lebt.de/dokumente.htm den Hinweis auf ein Dokument der Katholischen Bibelkommission aus dem Jahr 1993 erhalten, den man sich auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz im PDF Format auf Deutsch “herunterladen”:http://dbk.de/schriften/DBK2.Vas/vas115-pdf.zip kann.
Vor allem die Einführung ist nicht nur für Katholiken oder Theologen, die sich mit derselben Beschäftigen, interessant, sondern für Theologen und Theologie-interessierte insgesamt. Dort wird ein Überblick über die gängigen Interpretationsmethoden gegeben, über Diachrone, wie der “Historisch-kritischen Methode”, bis hin zu synchronen, wie den “narratologischen” oder “Semiotischen” Ansätzen. Vor allem für letzteren neuen Ansätze habe ich mich interessiert, weil ich im Buch “Neutestamentliche Wissenschaft”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825224759/qid=1131804732/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-5239754-3468050 von Eve-Marie Becker immer wieder auf diese neue Ansätze in der NT Exegese gestoßen bin.
Diese Ansätze werden im Dokument der Kommission natürlich nicht umfangreich beschrieben, aber für einen ersten Einblick ist das ganz nützlich. Mir fehlen nur die weiterführenden Literaturangaben. Das wäre hilfreich gewesen.
Dort wird übrigens auch der “fundamentalistische Ansatz” angesprochen und er kommt sehr schlecht weg. Mit ihrerer Kritik haben sie zum Teil sicherlich Recht, aber ich hätte mir dennoch eine differenziertere Auseinandersetzung gewünscht. Da werden viele Strömungen zusammengeschmissen, und meistens wird die krasseste Variante angesprochen. Das ist dann doch schon etwas schlapp.
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