Heute war ein guter Tag … abgesehen vom Unterricht heute Morgen. Ok. Eigentlich hat er sehr blöd begonnen, weil ich wieder mal nur 6 Stunden Schlaf bekam, nachdem ich bis 01.00 Nachts daran saß, auf meinem Rechner das neue Suse 10 zu installieren, was nebenbei bemerkt wirklich super läuft. Dann kam ich in die Klasse und da hatte sich einer auf meinem Platz in der dritten Reihe gesetzt, der gestern noch in der ersten Reihe saß. Ich saß in der Bibelschule drei Jahre lang in der ersten Reihe. Ich hab die Schnauze voll davon. Und jetzt wieder. Ich kämpfe noch mit mir selber, ob ich Morgen nicht einfach früher komme und meinen Platz zurück nehme :twisted:, oder ob ich es einfach aus christlicher Nächstenliebe bleiben lassen soll
…
Griechisch wäre toll, wenn es die Akzente nicht gäbe. Die bringen mich um den Verstand. Ich hab die schon in Brake nicht gerafft, aber dort konnte ich sie noch irgendwie ignorieren. Da gings nur um Vokabeln. Aber hier gibts keinen Weg dran vorbei. Akzente sind Horror! Ich hoffe, ich werd das noch raffen.
Dann aber heute Nachmittag wieder Sonnenschein, trotz tiefgrauer Wolkendecke. Ich hatte mein Gespräch mit unserem Dekan, Dr. Holthaus. Das lief wirklich gut. Es ging darum, welche Fächer mir angerechnet werden, da deren Inhalt sich mit den Inhalten der Bibelschule deckt. Bibelkunde stand quasi schon fest, dass es angerechnet wird. Ich meine, was wollen die mir hier neues erzählen, nachdem wir in drei Jahren (meist) mehr oder (manchmal) minder gründlich durch alle Bücher der Bibel durchgegangen sind. Vor allem unterrichtet das ein Dozent, der am Dallas Theological Seminary studiert hatte, also quasi der “Mutter-Hochschule” der Bibelschule, wenn man das etwas spitz formulieren möchte ![]()
Naja, dann wurden aber Homiletik und Schriftauslegung angerechnet. Die Homiletik-Lehrer an der Bibelschule waren auch an der FTA und haben bei Dr. “schriftgemäße Auslegungspredigt” Helge Stadelmann im Unterricht gesessen. Da ist, zumindest in Homiletik I nichts wirklich neues zu erwarten. Ich hab’ da heute eine Stunde drin gesessen. Die Aufgabe dort ist es, eine 8-minütige Predigt zu einem Text seiner Wahl anzufertigen. Ich bin zwar kein Predigt-Crack, aber wir haben in Brake 3-5 Predigten von mindestens 15 gehalten. Also auch kein Thema.
Am Ende blieben dann noch 12 SWS(Semesterwochenstunden) übrig. Da ich aber fürs Bafög mindestens 20 SWS brauche muss ich Fächer vorziehen. Und in dieser Hinsicht lief es auch ganz gut. Ich hatte das Problem, dass sich einige Fächer mit anderen überschneiden, Ethik z.B. findet eine Stunde von einer Doppelstunde gleichzeitig mit Missionswissenschaften statt. Aber Dr. Holthaus hat gemeint, das wäre kein Problem. Die eine Stunde Ethik könne ich mir auch problemlos auf MP3 oder Kassette anhören. Und ich wollte das ST-Proseminar vorziehen, die Vorraussetzung dafür ist aber normalerweise Fundamentaltheologie. Das ist aber auch kein Problem. So komme ich jetzt mit einigen anderen Fächern auf genau 20 SWS und hab dann später im Studium etwas mehr Luft für meine Schwerpunktfächer. Das Gespräch hat sich also sehr gelohnt. Dr. Holthaus hat mir auch einige interessante Perspektiven für die Zukunft gezeigt, als wir darauf zu sprachen kamen und ich sagte, ich will nach Polen gehen um dort an theologischer Infrastruktur zu arbeiten. Mal sehen, was sich da entwickelt.
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Oktober 29th, 2005 at 18:23
Hey!
kopfhoch. du bist doch an die erste reihe gewohnt … das dürfte dir doch keine schwierigkeiten machen … und wenn doch, dann frag den jungen netten mann doch einfach ganz nett, ob er sich net verziehen könnte! =)