Vorbemerkung: Ich hab bald keinen Nerv mehr für die Examen zu lernen. Drei Tage in Folge die kompletten AT Notizen drei Mal durchgepaukt. Das schlaucht. Als kleine Abwechslung “beglücke” ich die Welt mal wieder mit einem kleinem selbstgeschriebenen Gedicht.
Ich hab das voriges Jahr in Polen während des Praktikums verfasst. Ich weiß gar nicht mehr, ob das wirklich aus einer konkreten Situation heraus entstanden ist, oder ob das einfach so ein Schrieb ins Blaue war. Wie auch immer. Ich müsste Lügen, wenn ich behaupten würde, ich würde mich nicht manchmal wie der Prinz fühlen
Ich denke aber, dass mancher von euch sich auch mal so oder so ähnlich gefühlt hat.
Prinz im Turm
Ich bin der Prinz im Turm,
erob’re keine im Sturm,
warte selber auf die eine,
bin so alleine.
Hab’ mich selber eingeschlossen
und den Schlüssel weggeschmissen.
Zerbrochen sind der Leiter sprossen,
ich lasse keinen von mir wissen.
Kerberos, mein kleiner Schoßhund,
wacht vor dem Tore;
und Argos mit hundert Augenrund,
auf der Empore.
Und so harre ich aus der Dinge,
und wart’, dass einst erklinge,
ein gülden lieblich Hall,
der rettenden Prinzessin Schall.
Ich bin der Prinz im Sturm,
erob’re keine im Sturm,
warte selber auf die eine,
bin so alleine.
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Februar 8th, 2006 at 14:00
hallo! ähm…ja, das kann ich gut nachvollziehen…bist sicher nicht der einzige turmhocker hier…aber es ist erschreckend wieviele leute darauf warten gerettet zu werden und in türmen ihr dasein fristen…wenn alle in türmen hocken würden, oh mann
Februar 8th, 2006 at 23:15
Hey stimme aus der Provinz, wie recht du doch hast. Wenn alle warten und keiner was tut passiert nie was.
Nicht das ich nicht selber auch nur hocken würde….
Februar 8th, 2006 at 23:30
wird das hier jetzt ein Stock-City treffen?