An der Front als junger Held,
- glaub den Lügen dieser beschissenen Welt -
hab’ das Ziel fest im Visier
und denk bei mir:
„Stürme forsch durch die Horden,
hol’ das Ziel, verdien den Orden!”
Glaub’ der Propaganda:
„Ist doch easy, einfach ran da!”
Stürme durch die Reihen,
Herz in der Hose, auf den Lippen ein Schreien.
Das Ziel im Blick,
der totale Kick.
Ich hab’ das Blut schon gerochen,
doch da ist der Mut zebrochen.
Denn kurz vor dem Ziel,
- es fehlt nicht mehr viel -,
ein Schild aufgestellt:
„Minenfeld”
Mein Herz hetzt,
„Und was jetzt?”
Zurück geht nicht mehr,
das Ziel vor Augen zieht zu sehr.
Vor mir eine Wand,
aus Minen im Sand,
bin ich im Niemandsland,
innerlich verbrannt,
die Gefahr verkannt.
Vor oder zurück?
Wo find’ ich mein Glück?
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