Heute ist mein letzter Tag bei “BAO”:http://www.bao.at in Wien.Und wenn ich so auf die drei Wochen zurückblicke, dann bin ich echt froh, dass ich hier sein durfte. Wie ich ganz am Anfang geschrieben habe, wo mein Praktikum angefangen hatte, dass die hier auf den ersten Blick gut dabei sind und es wirklich gut machen wollen, so muss ich sagen, dass sich das bestätigt hat. Wobei dazu kommt, dass BAO(Biblische Ausbildung am Ort) ressourcenmäßig natürlich knapp dran ist. Sie müssen mit begrenzten Mitteln arbeiten. Dementsprechend darf man die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen. Aber für die kleine Truppe arbeiten die ganz ordentlich. Vor allem mit Herz und Sachverstand. Inhaltlich sind die auf jeden Fall Top. Offen für neue Sachen, weit davon entfernt, fundamentalistische Scheuklappen zu tragen.
Die Zeit war auch für meine zukünftigen Planungen eine hilfreiche Zeit. Noch bevor ich BAO kannte habe ich über ein ähnliches Konzept nachgedacht. Ich könnte mir vorstellen so etwas im Rahmen der CBTA(Church based Training Alliance) aufzubauen, oder zumindest an so etwas mitzuarbeiten. Was die Zukunft bringt ist natürlich eine andere Sache. Aber es ist gut, dass ich schon mal ein paar Kontakte knüpfen konnte.
Auch die Zeit mit der Gemeinde war gut, auch wenn leider sehr beschränkt. An dieser Stelle möchte ich Familie Sygmund ganz herzlich danken, die mir ihre Sommerwohnung zur Verfügung gestellt haben. Auch bei Familie Geissler bedanke ich mich sehr herzlich, die mir vor allem am Anfang sehr viel geholfen haben. *Danke*
Der Eindruck, denn ich vor der Gemeindesituation im Raum Wien gewonnen habe, ist, dass die Gemeinden viel Potential haben. Die Jugendlichen sind gut dabei, über Gemeindegrenzen hinweg. Da findet mal eine Veranstaltung in der einen und die nächste in der anderen Gemeinde statt. Da herrscht eine gute Offenheit.
Die Gemeinden sind alle noch recht jung, der größte Teil ist erst in den letzten 25 Jahren entstanden. Dementsprechend haben sie auch noch nicht so viele Traditionen, wie z.B. deutsche Freikirchen. Sie konnten also auch aus Fehlern anderer Gemeinden lernen. Und das merkt man. Die Gemeinden haben ein klares Fundament mit dem Bekenntnis zur Bibel als irrtumsloses Wort Gottes. Aber es ist wirklich ihr Fundament und nicht die Sache um die sie sich dauernd im Kreis drehen, ohne voranzukommen. Ich wünsche den Gemeinden hier wirklich Gottes Segen.
Der fast heikelste Punkt meines Wien-Praktikums steht mir gleich noch bevor: Die Zugfahrt
12 Stunden fahrt mir zwei dicken Reisetaschen und einem Rucksack. Das ist meine absolute Horrorvorstellung. Wenn ich morgen um 8.00 auf dem heiligen Berg in Brake ankomme, dann fall ich auf die Knie und mach alt.worhsip ![]()
Am Sonntag gehts gleich weiter mit Programm. Ich werde auf dem Jugendtag in Brake sein und ein Seminar zum Thema “Copyrights” halten. Ich habe das Thema schon mehrmals in Jugendgruppen gehalten, aber es ist trotzdem immer wieder spannend, wie es wird. Ich hab ein Skript erstellt, das ich verteilen werde, Titel: “Per Anhalter durch das Urheberrecht”. Ich werd das Skript als PDF auf meine Homepage laden. Aber erst muss ich mir noch die Erlaubnis einholen, ein Bild vom coolen depressiven Roboter aus H2G zu verwenden. Mein Basisskript, dass ich immer verwende kann man jetzt schon “herunterladen”:http://karl.karzelek.com/kreuz/jugendstunden/CopyRight.zip.
Sodele, bis demnächst mal. Vielleicht sieht man sich ja sogar in Brake.
GFS
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