Hab’ mir vor kurzem das Jesus Buch von Klaus Berger gekauft. Ich habe erst ein paar Seiten gelesen, aber es ist jetzt schon echt interessant. Klaus Berger hat wirklich Mut, als Universitätsprofessor für Theologie dem modernen Ansatz Bultmans den Rücken zu kehren.
Bultmans Aussage: “Wer einen elektrischen Schalter benutzt kann nicht an Wunder glauben” ist moderne Theologie auf den Punkt gebracht.
Berger sagt: “Ich benutze elektrische Schalter und kann _gleichzeitig_ daran glauben, dass es Wunder gibt.”
Berger sagt von seiner Theologie selber, dass sie Postmodern ist. Er lässt den modernen rationalismus im Umgang mit Gott und der Bibel hinter sich und wagt sich zurück zum Mythos. Es gibt Dinge, die unbegreiflich sind, und das müssen wir zugestehen. Der Verstand des Menschen ist nicht das Maß aller Dinge. Wer Gott aus der Realität herausstreicht, der ist auf einem Auge blind und verzichtet auf eine Hälfte der Realtität.
Bergers Ansatz ist es, unvoreingenommen an Jesus heran zu gehen. Er will ein Mosaik aus verschiedenen Einzelfragmenten aufbauen, in dem auch Platz für weiße Flecken und unbegreifliches ist. Nun, ich denke, viele haben so etwas vor. Ich bin gespannt, wie gut ihm das wirklich gelingt, und wie Berger’s Jesus aussieht.
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Juli 27th, 2005 at 11:00
es stärkt mein Glaube oder das Buch hat geholfen den Glauben wieder zu finden, bewusst.