Alle Befürchtungen haben sich nicht bestätigt. Ich bin am richtigen Ort, zur richtigen Zeit mit dem richtigen Gepäck angekommen. Die Fahrt war gut, wenn auch anstrengend. Wir waren zu viert in einem Euronight Abteilwagen. Mit Schlaf ist da nicht viel gewesen. Dementsprechend war ich gestern auch total gerädert. Morgens bin ich wie ein Zombie durch die Gegend gelaufen. Dann habe ich von 10.00-16.00 gepennt und danach wusste ich immer noch nicht so recht, wo oben und wo unten ist. Das hat sich dann im Verlauf der nächsten Stunden eingepegelt. Und Abends dann das grandiose Match Deutschland gegen Brasilien. Leider haben die Deutschen verloren, auch wenn sie wirklich gut gespielt haben. Wenn sie ihr Niveau halten, dann siehts gut aus für 2006.
Heute ist Jugendtag in Brake. Das Wetter sah anfangs nicht so proppe aus, aber es bessert sich und langsam kommen auch schon die ersten Gäste. Ich hab mein Seminar um 15.30. Es haben sich wohl schon 40 Leute angemeldet und es werden wohl noch ein paar mehr. So viele Leute hatte ich selten vor mir stehen (außer bei Predigten). Aber zum Glück sind die von mir bestellten “Ubuntu”:http://www.ubuntulinux.org CDs gekommen, für x86, für x86-64 und für PowerPC. Und vor allem haben die da eine Installations und eine LiveCD dabei. Das ist perfekt. Die werde ich beim Seminar verteilen. Ich habe das früher mit “Knopix”:http://www.knopper.net/knoppix gemacht, aber ich habs diesmal nicht geschafft und dann lag Ubuntu in meinem Postfach. Ich hatte fast vergessen, dass ich die bestellt hatte. Ich will den Leuten anhand von Knoppix oder diesmal Ubuntu zeigen, dass es alternativen zu MS Windows gibt, das man also nicht mit der Ausrede kommen soll: “Es gibt ja nichts anderes”, wenn man sich Windows gebrannt hat. Ausserdem will ich zeigen, dass die Motivation “Geld” nicht immer ein Antrieb für kreatives Handeln sein muss. “Ubuntu” bedeutet “Menschlichkeit”:http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu. Die Liebe zum Mitmenschen als Motivation, gefördert durch die Liebe zu Jesus. Das sollte motivieren, alle Möglichkeiten zu nutzen, die die Welt uns bietet, um anderen Menschen gutes zu Tun. Das Urheberrecht, mit seiner immer offener zu Tage tretenden Implikation, geistiges Eigentum zum Zwecke der Wohlstandsvermehrung, und nicht im Sinne der Fortschrittsvermehrung, zu schützen, ist, vor allem restriktiv ausgelegt, nicht das Beste Mittel, dieses Ziel zu erreichen. (Ich weiß, ich höre mich wie eine kaputte Schallplatte an, aber das ist mir ein echtes Anliegen)
Ich werd morgen darüber berichten, wie es gelaufen ist.
GFS
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Juni 27th, 2005 at 19:07
“Ich werd morgen darüber berichten, wie es gelaufen ist.”
ich warte
Juni 27th, 2005 at 20:01
Naja, vielleicht auch erst übermorgen…