Kann leider nicht viel schreiben. Sitz hier an einer klapprigen Modemleitung. Ich wusste gar nicht mehr, wie langsam das sein kann.
Uns als Team gehts momentan ganz gut. Es ist viel zu tun, aber noch zu bewältigen. Die Gemeinde nimmt uns ganz freundlich auf und heute wurden wir von einer älteren fast gemästet. Von der Seite also alles prima.
Unser erster Themenabend war auch gut gelaufen. 6 komplett Gemeindefremde waren da, und 4 weitere Freunde der Gemeinde, die ungläubig sind. Das war eine totale Überraschung. Wir hoffen, dass das auch weiter so gut läuft.
Wir hatten auch schon Einsätze in einer Grundschule. Wir haben bisher drei Unterrichtsstunden veranstaltet und werden noch weitere 6 übernehmen. Wir hatten aber nur mit fünf gerechnet. Niemand hatte uns gesagt, dass immer in zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet wird. Aber das kriegen wir auch noch hin.
Die Jungscharwoche hat etwas klein angefangen. Nur drei waren da, es wurden viel mehr erwartet. Gleich findet die nächste Stunde statt. Hoffentlich kommen mehr.
Wir sind ja ohne Lehrer hier. Das klappt so weit auch ganz gut. Aber es ist schon eine interessante Erfahrung, plötzlich der “Netzwerkadmin” zu sein, bei dem alle Fäden zusammenlaufen, und zu dem alle kommen, wenns irgendwie klemmt. Man geht ganz anders in so eine Woche. Dauernd hat man den ganzen Plan im Kopf und überlegt, wie man was alles machen soll etc. Dann kommen immer wieder kleine spannungen im Team vor, nichts großes, menschliches eben. Aber da wirft man auch eine Auge drauf, weil man da nichts hochkochen lassen will. Und dann mache ich mir immer Gedanken darüber, dass ich mir nicht zu viel Gedanken machen soll. Nimm dich selbst nicht zu wichtig. Ich tue vielleicht nicht unbedingt mehr, als ich sonst auch getan hätte. Aber die ganze Zeit alles im Kopf zu haben, das schlaucht.
So viel erstmal aus Osterode.
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