Nach einer einmonatigen Odyssee sind endlich die letzten Bücher für meine Sommerarbeit angekommen.
Niebuhr, _Christ & Culture_
Newbigin, _The Gospel in a pluralistic Society_
und last but not least
Carson, _Becoming Conversant with the Emerging Church_, weil das so viel aufsehen erregt hat
Bei der “FTA Buchhandlung”:http://www.ftabooks.de hatten sie ein paar Probleme. Über Amazon wärs schneller gegangen, aber man supported ja gerne die Hausbuchhandlung, vor allem, wenn man im Haus nebenan wohnen wird
Das hat mich wieder einen großen Batzen Geld gekostet. Und jetzt, wo ich wahrscheinlich keine Bewertung der Pomo einbringen werde in meine Arbeit, oder höchstens eine stark gekürzte, werd ich die Bücher nicht mehr soo dringen brauchen. Aber 1. man kann nie genug Bücher haben, und 2. denk ich schadet es nicht, _diese_ Bücher im Schrank zu haben, weil die, zumindest die ersten beiden, gerade bei der Frage, wie man den Glauben in der gegenwärtigen Zeit vermitteln kann, eine wichtige Rolle spielen.
Wenn mir noch jemand ein gutes Buch zum Verstehen von Heidegger empfehlen könnte, wäre ich dankbar. Ich raff bei dem Typen gar nichts. Ich krieg nur Kopfschmerzen, wenn ich ihn lese …
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August 19th, 2005 at 18:23
Hey, alles von Lesslie Newbigin ist super. Er ist ein missiologischer Gigant wie Taylor.
Heidegger war der philosophische Vorvater von Rudolf Bultmann. Soweit ich weiß lehrte er auch in Marburg, bin mir aber nicht mehr sicher. Aber ihn checkt fast keiner, besonders ich nicht. Aber du kennst ja den Spruch: Es gibt keinen fröhlichen Philosophen… ich wundere mich wieso (1kor1). Bei ihm dreht es sich um die Frage der Hermeneutik - wovon die postmoderne Literaturkritiker ihre verdrehte Idee der Subjektivität des Lesers beim Lesen geht. Irgendwie die textwissenschaftliche Form des Konstruktivismus. Aber keine Ahnung… Hilfe findet man bei Stanley Grenz: A Primer on Postmodernism
August 19th, 2005 at 18:48
Danke Danny, aber so weit war ich auch schon
Ich hab mir ein Buch über Heidegger aus der UTB Reihe gekauft, hab bei Grenz nachgelesen, bei Welsch, bei Störig. Bei Heidegger hab ich das Gefühl, dass man nur verworren genug schreiben muss, um als neuer Philosophenstern gefeiert zu werden. Ich glaub das wende ich dann auf meine Sommerarbeit an. Wenn Kotschi dann meckert, sag ich ihm einfach, er habe es nicht verstanden 