Ich sitz jetzt seit einigen Tagen zu Hause. Und das kann echt anstrengend sein. Ich hab mir einiges vorgenommen, bevor ich herkam, um nicht im Nichts zu versinken. Bin aber gerade wieder auf dem Besten Wege dahin
(Naja, ganz so schlimm ist es nicht).
DIe größten Gefahrenquellen zu Hause bei Eltern sind für mich:
# Internet: Das ist überall die größte Gefahrenquelle. Ich erwähn sie hier nur vollständigkeitshalber. Ich bin ein totaler Internetjunkie. Das einzige, was mich etwas bremst, ist, wenn ich den PC ausschalte. Dann überlege ich zweimal, ob ich die Bootprozedur wirklich auf mich nehmen will (ein pluspunkt für die lange Bootzeit bei Suse ;-)). Deshalb darf ich mir eigentlich keinen Laptop anschaffen … doch, Gollum will Laptop … Nein nein nein, Laptop nicht gut für Gollum … Halt die Klappe, wasss du weissst schon …
# Fernsehen: Ein Kasten mit vielen bunten Bildern. Das ist echt krass, aber es kann fast totaler Schrott laufen, trotzdem hockt man davor und kriegt den Knopf nicht auf die “Aus” Taste. Und ausgerechnet jetzt haben meine Eltern einen zweiten Fernseher bekommen, weil mein kleiner Bruder in seiner Wohnung keinen Platz dafür hat. Früher hab ich was gelesen oder so, wenn meine Eltern sich ihr komisches Zeug in der Glotze angeschaut haben, im Nachbarzimmer … wo jetzt der zweite Fernseher steht. Das ist wie Scylla und Charybdis … “und wanderte ich durchs finstere Tal …”
Mir wurde angeboten, den Fernseher von meinem kleinen Bruder mit nach Gießen zu nehmen … aber ich werds nicht tun. Auch wenn ich dann da sitzen werde, am Montag Abend um 20.15 und auf CSI Entzug bin. Der Fernseher residiert beim Suchtpotential knapp unter Crack. Da hol ich mir lieber einige Serien auf DVD, vielleicht mit meinem Bruder zusammen.
# schlechtes Wetter: Ich bin ein Homie. Das bekenne ich ganz offen. Mein natürliches Biotop ist das Wohnzimmer. Aber in Brake habe ich es gelernt, mehr Zeit draußen zu verbringen. Das Gelände dort ist wirklich genial und wunderschön. Da macht es Spaß draußen zu sitzen. Hier haben wir nach hinten rauß einen kleinen Garten, der nicht mal richtig eben ist, sondern schräg geht. Jedesmal wenn ich an der Terassentür stehe, fällt mir doch ein guter Grund ein, wieso ich eigentlich noch was am PC erledigen sollte. Potenziert wird das natürlich durch schlechtes Wetter. Dann kommen die beiden Gefahrenquellen oben zu ihrem vollem Einsatz.
# fremde Umgebung: Sch… ich kenn hier keinen. Meine Eltern sind vor einem Jahr hierher gezogen, nach Bad Wildungen. Ein schönes Fleckchen Erde im herrlichen Fürstentum zu Waldeck und Pyrmont … aber ich kenn hier niemanden. Ich kann also nicht einfach mal raus, auf die Piste. Und ich bin kein Typ, der das alleine macht, einfach so. Ich wollte dauernd mal bei den JF Waldeck vorbeischauen, aber da hats bisher auch nie gepasst. Naja, mal schauen.
# Mama: Oh ja, Mama kann eine Gefahrenquelle sein. Das schlimmste sind Eltern, deren Kinder alle ausgezogen sind. Wenn sich dann eines Mal wieder nach Hause verirrt, dann entkommt es den Klauen einer fürsorgliche Mutti nicht so schnell. Das fördert nicht gerade die Eigeninitiative.
Ich hab eigentlich noch mehrere gute Bücher, die ich lesen will, und einige Texte, die ich schreiben will, über verschiedene Themen. Das schwirrt mir alles im Kopf rum, aber ich komm nicht wirklich dazu.
Wie gehts euch mit sowas? Gibt es einige da draußen, die ähnliche Erfahrungen haben, zu Hause bei Mama ![]()
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September 29th, 2005 at 16:20
hey karl,
ja klar gibt es solche “ähnliche” erfahrungen zuhause… gollum will laptop… gollum…. GOLLUM!!! … haha.
ich kann dich allzu gut verstehen… ich suche im moment arbeit und bin ziemlich unerfolgreich… und noch hinzu kommt das meine eltern weg fürs wochenende sind… also habe ich jetzt sturmfreie BUDE!!!!!!!!!!
ok… vielleicht ist es auch nicht so gut für mich