Ich lese gerade das Buch “Ein Fisch für den römischen Kaiser”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3404641736/qid=1120461441/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/028-3040761-4655747 von C.P. Thiede. Ich bin wirklich angetan von dem Buch und kann es Abends kaum aus der Hand legen, wenn ich im Bett liege. Irgendwann fällts mir dann von selbst aus der Hand ![]()
Thiede beschreibt die Umwelt, in der Jesus und seine Jünger gelebt haben, sehr anschaulich und bildhaft. Der Lese kann sich fast direkt an den See Genezareth versetzen und sehen, wie Jesus vor der Menschenmenge steht.
Vor allem bekommt wirklich eine Fülle an Informationen präsentiert, die einem die Augen auftun. Plötzlich erscheint Jesus nicht mehr abgehoben von seiner Umgebung, sondern im guten Sinn als Kind seiner Zeit. Wer also ein Buch sucht, dass ihm ein Gefühl für die Zeit des NTs mit einer Fülle an interessanten Fakten sucht, der ist bei diesem Buch von Thiede gut aufgehoben.
Ergänzend dazu ist sicherlich auch “Antike Kultur und neues Testament”:http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3765513245/ref=pd_bxgy_text_2/028-3040761-4655747 sehr empfehlenswert, vor allem der Abschnitt über antike Religion. Aber auuch die Kapitel über Papyrologie und Textkritik sind lesenswert und vermitteln einen Eindruck von der Schwere der Aufgabe, die die neutestamentliche Textforschung mit sich bringt und von den Aufgaben, die da auf die Textforscher noch warten. Der NA ist noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss. Leider haben wir Evangelikale diese Feld fast komplett aus der Hand gegeben, obwohl gerade die Textkritik, also die Suche nach dem ursprünglichen Text, eine fundamental wichtige Aufgabe ist. Leider zermürbt der Streit zwischen TR und NA, so dass viele davon angewidert diesen ganzen Aufgabenbereich als nebensächlich abtun. Das ist schade.
Popularity: 6% [?]


Leave a comment